Die Neudefinition von der Idee "Ich bin"

Darum ist die Idee des "Ich bin", die wir manchmal zu schnell von uns annehmen, neu zu definieren. Dies kann nur individuell, mit Einbeziehung ihres Arbeits-, Familien- und Sozialem Umfeldes geschehen. Denn ihr Umfeld wertet sie, indem sie sich ein Bild von Ihnen macht. Dieses Bild, diesen Wert spüren sie als Forderung in sich. Darauf reagieren sie. Aus diesen beiden Sichtweisen entwickelt sich immer wieder neu ihr Selbstbild. Dies entscheidet schlussendlich, was für einen Wert sie sich selber geben, wie sie sich benennen, wie sie mit sich selber umgehen. Denn ihr "ICH Instanz" steht zwischen ihren Erinnerungen, Fähigkeiten, Misserfolgen der Vergangenheit und den Forderungen der Umwelt an Sie.
Wie ihr freier Wille (siehe Graphologie) nur eine Reaktion auf ihre eigene schon unbewusst vorentschiedene Bewertung ist, so ist ihr Ichgefühl gleichzeitig eine Reaktion, auf die Sichtweisen ihrer Umwelt von ihnen. Sie reagieren darauf, weil sie es in sich spüren, diese Sichtweise von ihnen. Das, was sie als Ich verstehen, ist der Kanal=ihr Gehirn, die Ansammlung= Eindrücke, Erfahrungen, Erinnerungen darin. Das, was in diesem Kanal in Ihnen passiert, diesen Prozess zwischen Innen und Außen, bemerken sie und bewerten ihn. Entscheidend ist aber nun, dass Sie sich in jeder Situation anders spüren. Sie nehmen sich selber immer anders als ihr "ICH" wahr. Darum ist ihr, unser ICH, nichts Festes, sondern etwas, was sich stets verändert und neu anpasst. Darum sind wir lernfähig, können uns anpassen wie die Evolution und das Leben selber. Darum entwickeln wir uns aus alten Ordnungen hinaus, in neue Ordnungen hinein. In neue Ordnungen, die wir uns selber bauen, und die man uns baut. Das ist Wachstum.
Darum bin ich, sind sie, weder das Eine, noch das Andere. Das, was ich glaube zu sein, sind die tausend Möglichkeiten der Kontexte (Rahmenbedingungen), in denen ich mich bewegte und nicht bewegte. Diese Möglichkeiten, habe ich zusammengefasst, und benenne sie jetzt mit "ICH BIN", das ist meine Seele.
Was der Superposition, dem Quanten Wellenpacket Kollaps, in der Quantenphysik entsprechen könnte, also die Position, die Konsequenz und ihre daraus entstehend Wirkung des Beobachters auf die Wirklichkeit, in der er sich bewegt oder nicht bewegt..
 Damit wären wir beim Coachen angelangt. Ich versuche mit den Menschen erstarrte Begriffe in ihnen aufzulösen, zu erweitern. Damit werden diese Möglichkeiten wieder sichtbar, welche in diesen oft zu engen Begrifflichkeiten oder Sichtweisen von sich selber, eingefrohren waren. Das heißt aber auch, dass mit dem Zurückerinnern an die Möglichkeiten in Ihnen, sie sich auch an ihr Potential, an ihre Fähigkeiten zurückerinnern. Das heißt, sie erinnern sich an ihre  Fähigkeiten und erkennen, dass sie selber ihre Kräfte sind. Sie sind ihre Kräfte, sie sind reine Kraft, darum bewegen sie Sie, darum strahlen sie Wärme aus…..
Damit ist aber eine hoffnungslose Situation nicht mehr hoffnungslos, sondern nur noch eine unangenehme Situation, in der man sich kraftvoll erlebt. Durch diese neue Kraft entwickelt sich nun eine neue Zielvorstellung, wohin man eigentlich gehen will.
Also heisst nun die Frage nur:
Ja, wann will ich losmarschieren, und was brauche ich noch an " geistigem Essen" und "Werkzeugen" dafür?  Darin verusche ich Sie mit meinem systemischen  Coaching in Berlin mit Graphologie,NLP, EMDR und Hypnosystemik zu unterstützen.


Fortsetzung (Wie verändere ich mich)